Wie man eine profitable Geschäftsidee findet

Wie man eine profitable Geschäftsidee findet

Ihr wollt neben eurem langweiligen Studium endlich etwas sinnvolles machen? Euer frustrierender Job füllt euch nicht aus? Dann wird es höchste Zeit das ihr euer Schicksal selbst in die Hand nehmt und eure eigene Firma gründet. Passende Geschäftsideen haben wir euch ja bereits vorgestellt. Ihr seid nicht überzeugt? Oder wollt einfach keine Idee „von der Stange“? Kein Problem, heute geben wir euch ein paar Tipps wie ihr selbst auf eine profitable Geschäftsidee kommen könnt.

 

  • Notizbuch: wenn ihr eine Idee habt dann schreibt sie auf. Egal wie sinnlos sie sich im ersten Moment auch anhören mag. Auch wenn ihr sie im Moment gar nicht umsetzen könnt. Schreibt sie auf! An manchen Ideen arbeitet das Gehirn im Unterbewusstsein weiter, sodass etwas was anfans unrealistisch erschien, irgendwann machbar wird. Andere Ideen, die ihr jetzt nicht umsetzen könnt, werdet ihr vielleicht in zehn Jahren umsetzen können weil ihr bis dahin die nötigen Fähigkeiten habt oder Leute kennen gelernt habt die diese haben. Selbst wenn die Ideen auf ewig undurchführbar bleiben, in ein paar Jahren werdet ihr euren Spaß haben wenn ihr das alte Notizbuch durchlest.
  • Warum nicht auch hier: schaut euch an welche Ideen, die in anderen Ländern funktionieren, es hier nicht nicht gibt. Dann fragt euch warum das so ist. Manchmal liegt es schlicht an kulturellen Unterschieden, etwas das in Indien der Renner ist, muss nicht zwangsläufig auch hier funktionieren. Aber es gibt auch geniale Ideen die es einfach noch nicht nach Europa geschafft haben, das können Produkte sein (Red Bull kam beispielsweise aus Thailand nach Österreich), oder auch Plattformen (Die Sammwer Brüder kopieren ja alles was in den Staaten nur ansatzweise läuft). Mit dieser Vorgehensweise habt ihr es auch bei der Suche nach Kapital leichter, eine Idee die schon in einem anderen Teil der Welt funktioniert unterstützt man eben eher als eine völlig neue, deren Erfolg in den Sternen steht.
  • Warum nicht auch so: schaut euch auch einmal gescheiterte Firmen an und überlegt warum sie untergegangen sind. Wollten sie ein Problem lösen das eigentlich gar nicht existiert hat? Dann ist ihr Verschwinden kein Rätsel. Vielleicht waren sie aber auch nur zur falschen Zeit am falschen Ort oder haben anfangs falsche Entscheidungen getroffen. Wenn das Geschäftsmodell an sich gut ist dann können auch gescheiterte Ideen im zweiten Anlauf Erfolg haben.
  • Profitable Ideen: wer hätte das gedacht, wenn man profitable Geschäftsideen sucht muss man auch das Geld im Auge behalten. Klingt eigentlich logisch, denoch gibt es immer wieder Gründer die erst einmal anfangen und sich dann später Gedanken machen wie sie eigentlich Geld verdienen wollen. Manchmal zu spät. Wenn ihr ein physisches Produkt verkauft dann ist klar womit ihr euer Geld verdient. Wenn ihr aber einen Internetdienst, eine App oder einen Service anbietet dann solltet ihr euch vorher ein paar Gedanken dazu machen.
  • Lesen: es gibt unglaublich viele Informationen, Newsportale wie Gründerszene und Deutsche Startups, Blogs von VC Investoren oder erfolgreichen Gründern, Sendungen wie Shark Tank oder Die Höhle der Löwen, Autobiografien von Gründern und noch viel mehr. Nutzt diese Fülle an Informationen, statt den Tag bei Facebook damit zu verbringen Katzenvideos anzusehen und eure Freunden unter allerlei Bildern zu markieren, lest auch lieber ein Interview mit einem erfolgreichen (oder auch gescheiterten) Gründer durch oder schaut euch eine Folge von Die Höhle der Löwen an. Wäre doch gelacht wenn ihr dadurch nicht euren Ideen Output steigern könntet.
  • Copycat: vielleicht nicht die feine englische Art, aber die Sammwer Brüder zeigen ja das man davon ganz gut leben kann, wenn eine Idee funktioniert dann kopiert sie, unabhängig davon ob sie aus einem anderen Land kommt oder nicht. Gerade in der Anfangsphase gibt es oft Platz für mehrere Akteure auf einem Markt und wer weiß, vielleicht könnt ihr euch ja durchsetzen? Die Geschichte wird ja bekanntlich von den Siegern geschrieben, Facebook war nicht das erste soziale Netzwerk, Google nicht die erste Suchmaschine, trotzdem stehen diese Firmen heute für Innovation in ihrer Branche. Wenn ihr also gewonnen habt ist es letztendlich völlig egal woher die Idee kam.
  • Übertragen: wer Skrupel hat und nicht stupide kopieren will, kann eine Idee auch auf eine andere Branche übertragen. Immer wieder hört man von Firmen die ihre Idee als „das Uber für xy“ oder „wie Tinder nur für abc“ anpreisen. Manchmal kommen dabei seltsame Kombinationen raus denen man eigentlich schon direkt jegliche Lebensfähigkeit absprechen kann, aber es gibt auch geniale Idee, die zeigen das ein neues Geschäftsmodell nicht nur in einer sondern auch in mehreren Branchen funktionieren kann. Ihr solltet allerdings darauf achten das eure Ausgangsidee eine profitable ist.
  • Qualität oder Preis: vielleicht fühlt ihr euch nicht kreativ genug um etwas von Grund auf neues aus dem Boden zu stampfen, vielleicht wollt ihr auch nicht die Idee eines anderen umsetzen. Dann könnt ihr etwas anderes probieren. Sucht euch ein Produkt oder einen Service und denkt darüber nach wie man die Qualität oder den Preis (oder im Idealfall beides) verbessern könnte. Ihr müsst dabei nicht unbedingt in der Branche suchen in der ihr momentan tätig seid, im Gegenteil, manchmal ist es sogar hilfreich wenn man sich mit etwas befasst von dem man keine Ahnung habt, dann leidet ihr nämlich nicht unter Betriebsblindheit sondern könnt alle ganz unvoreingenommen betrachten. Ihr solltet aber darauf achten das die Verbesserungen an Qualität oder Preis deutlich sind, eine Preissenkung um 10 Cent bringt euch wahrscheinlich nicht viel.
  • Mehr Kundennutzen: schaut euch um und überlegt wo es als Kunde relativ schwer ist etwas zu nutzen. Beispiel: vor einigen Jahren musste ich noch in den nächsten Laden rennen um mir eine neue Jeans zu kaufen, hatten sie keine da musste ich in einen anderen. Heute sitze ich vor meinem Laptop und kann aus allen erdenklichen Jeansmodellen wählen, da die Onlinehändler keine teuren Lädenflächen mieten müssen sondern nur Versandzentren auf der grünen Wiese sind sie auch noch billiger. Wenn dann doch noch mal etwas nicht passt kann man es meist kostenlos zurück schicken. Absolut sinnvoll also. Anderes Beispiel: früher habe ich immer erst an den belustigten Gesichtern von Freunden und Familie gemerkt das meine Hose wohl nicht so gut zum Tshirt passt. Heute gibt es Angebote wie Modomoto, die mir zueinander passende Sachen bequem nach Hause schicken. In beiden Fällen ist der Prozess des Einkaufens für mich also deutlich leichter geworden, überlegt euch ob ihr auch so einen Fall kennt.
  • Löst ein Problem: oder ganz simpel, schaut euch um welche Probleme ihr oder die Leute in deinem Umfeld so haben, dann denk nach wie man diese lösen könnte, ob man damit Geld verdienen könnte und ob die Leute auch bereit wären dafür zu bezahlen. Voila, fertig ist deine profitable Geschäftsidee.
  • Wenn du das gekauft hast..: führt einen bestehenden Trend fort. Als die ersten Smartphones auf den Markt kamen, fingen die ersten Leute an sie fallen zu lassen. Daraus entstanden gleich mehrere neue Geschäftsideen: Handyreparaturen, Schutzhüllen und Folien sowie Handyversicherungen um nur ein paar zu nennen. Schaut euch an welche Produkte jetzt neu auf den Markt kommen und das Potenzial haben ein Hit zu werden. Dann denkt weiter, wenn sich dieses Produkt durchsetzt, was braucht man dann noch? So einfach kann man zu einer tragfähigen Idee kommen.

 

 

Wir hoffen das dir diese Tipps bei deiner Suche nach einer profitablen Geschäftsidee weiterhelfen. Du kennst noch weitere? Dann würden wir uns freuen sie zu hören, gerne ergänzen wir unsere Liste oder schreiben einen neuen Artikel.

Du hast noch Fragen, Anregungen, Kritik oder ein Wunschthema über das wie unbedingt schreiben müssen? Immer her damit, wir sind eigentlich für so ziemlich alles offen.

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