Weniger arbeiten, dafür besser – so gehts

Weniger arbeiten, dafür besser – so gehts

Weniger arbeiten aber dafür bessere Qualität abliefern. Klingt traumhaft oder? Ja, fast schon utopisch. Wie soll das denn gehen? Wenn euch diese Frage auch beschäftigt dann ist dieser Artikel etwas für euch. Denn wenn man nur ein paar kleine Tipps befolgt lässt sich die Belastung und der Stress am Arbeitsplatz reduzieren ohne das die Leistung darunter leidet.

 

  • Singletasking: müsst ihr euch auch immer wieder anhören wie toll angeblich Multitasking ist? Vergesst das am besten ganz schnelle wieder: Multitasking erzeugt Stresshormone, wirkt sich negativ auf die Intelligenz aus und verschlechtert die Qualität der Arbeit (nachzulesen hier, hier und hier). Statt also zu versuchen fünf Dinge gleichzeitig zu machen, konzentriert euch lieber auf eines. Die höhere Konzentration führt dann automatisch zu höherer Qualität.
  • Ablenkung: wer kennt das nicht, man arbeitet an der Präsentation, da kommt auf einmal eine Email rein, könnte ja was wichtiges sein deshalb schaut man schnell nach. Natürlich ist man anschließend wieder völlig aus dem Rythmus. Tipp: Lasst euch nicht ablenken. Wenn ihr an der Präsentation arbeitet dann arbeitet auch an der Präsentation, für Email ist vorher oder nachher auch noch Zeit (die wirklich wichtigen Sachen bekommt man im Notfall sowieso anderweitig mit).
  • Dienst ist Dienst: und Schnaps ist Schnaps. Es gibt auch ein Leben außerhalb der Arbeit. Ratet mal wie produktiv Leute sind die auch im Mitternacht aus dem Ehebett heraus noch Email vom Chef beantworten? Auf jedenfall nicht so produktiv wie sie gerne von sich denken (dazu haben sie auch noch ein schlechteres Sexleben und das sollte doch wirklich Grund genug sein die Arbeit in der Firma zu lassen und sich daheim auf das Wesentliche zu konzentrieren).
  • Nachteule oder Morgenmensch: ihr wisst selbst zu welcher Zeit ihr euch am besten konzentrieren könnt, idealerweise richtet ihr danach auch eure Arbeitszeiten aus. Wenn das nicht geht, weil ihr zu festen Zeiten arbeiten müsst dann versucht wenigstens die wichtigsten Arbeiten des Tages in eurer produktivsten Phase zu erledigen.
  • Ich will Spaß: wer hätte das gedacht, wenn einem die Arbeit Spaß macht dann liefert man auch bessere Ergebnisse ab. Klar, Arbeit wird vielleicht nie so schön sein wie ein Date mit eurer Traumfrau, wenn ihr euch allerdings jeden Tag nur noch zum Job quält und dort dann die Stunden bis zum Feierabend zählt dann solltet ihr euch vielleicht doch mal überlegen ob euer aktueller Arbeitgeber noch der Richtige ist. Aus Erfahrung kann ich sagen: wenn man einen Job hat der Spaß hat, bei dem man sich entfalten und auch selbst einbringen kann dann ist das einfach eine richtig tolle Sache.

 

Diese Tipps helfen euch hoffentlich zukünftig mit weniger Stress bessere Resultate in eurem Job zu erzielen, wenn ihr noch weitere kennt dann würden wir uns freuen wenn ihr sie mit uns teilt.

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One thought on “Weniger arbeiten, dafür besser – so gehts

  1. Liebe(_r?) L., weniger arbeiten, dafür besser – hört sich verlockend an, da bin ich dabei 😉 Vor allem beim Singletasking stimme ich dir voll und ganz zu. Früher habe ich oft alles gleichzeitig gemacht. Im Endeffekt dauert das dann länger, als wenn man einen Task nach dem anderen abhakt. Super finde ich hier Produktivitäts-Techniken wie Pomodoro (https://de.wikipedia.org/wiki/Pomodoro-Technik) etc. 🙂
    Und auch die Dienst-Schnaps-Problematik (oder wie war das?) kenne ich irgendwie… habe unter http://www.arbeitsplatz40.de/ted-talks-work-life-balance/ übrigens mal ein paar TED-Talks zum Thema gesammelt – da gibt’s einige ganz unkonventionelle aber spannende Ansätze!

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