5 Gründe, warum wir Game of Thrones lieben

5 Gründe, warum wir Game of Thrones lieben

Game of Thrones ist nicht einfach nur eine Serie, Game of Thrones ist ein weltweites Phänomen. Liebhaber der HBO-Fantasy-Serie werden dem nur nickend und leicht grinsend zustimmen, doch auch Fernsehzuschauer, die vom Lied von Eis und Feuer bislang nichts hören wollten, werden zugeben müssen, dass es derzeit wohl kaum ein anderes Gesprächsthema gibt. (Es gibt übrigens keine Leute, die die Serie nicht mögen. Man schaut und liebt sie oder man kennt sie einfach (noch) nicht.)

Die Serie, die auf der Fantasybuchreihe A Song of Ice and Fire von George R.R. Martin basiert, lockt aktuell mit der mittlerweile sechsten Staffel noch immer jeden Sonntagabend knapp 8 Millionen Zuschauer vor den Fernseher. Mittelalterliches Setting, brutale Kämpfe, Drachen – eigentlich alles nicht Neues in Sachen TV-Unterhaltung könnte man meinen; was genau macht also den einmaligen Reiz dieser Serie aus? Wir geben euch 5 gute Gründe, Game of Thrones zu lieben, und diese werden wohl auch den letzten Zweifler überzeugen.

Game of Thrones – Die komplette 5. Staffel [Blu-ray]  (Affiliate Link)

  1. Keine Schwarz-Weiß-Malerei

Gut gegen Böse – auf diesem Prinzip basiert wohl seit jeher der Großteil aller literarischen Werke und auch die moderne Kino- und Fernsehunterhaltung. Und auch in Game of Thrones  schlägt das ewig Gute gegen das ewig Schlechte eine scheinbar endlose Schlacht – und trotzdem irgendwie auch nicht. Klar, es gibt Charaktere wie Jon Snow oder Ned Stark, die auf den ersten Blick für Tapferkeit und Moralität stehen – und erst auf den zweiten Blick offenbaren, dass sie ebenso Dreck am Stecken haben wie jeder andere. Doch auch anfangs niederträchtige Gesellen wie etwa Jaime Lannister schaffen es, sich hin zum Guten zu wenden und sogar zu Publikumslieblingen zu avancieren.  Ein ewiges Wechselspiel der Gesichter also, das uns auch nach sechs Staffeln noch begeistert und für das der Autor und die Macher der Serie unseren Respekt verdienen.

     2. Die Landschaften! Die Szenenbilder! Die Kostüme! Drachen!

Da gibt es wohl keine Diskussion: keine aktuelle Serie kann es in Sachen Ausstattung und Trickserei mit Game of Thrones aufnehmen. Die Produzenten scheuen keine Kosten und Mühen, um den Zuschauern einmalige Fernsehmomente zu schenken; gedreht wird in den verschiedensten Ländern, z.B. in Island, Kroatien und Marokko; Heerscharen von Mitarbeitern schmieden Schwerter und Rüstungen; und natürlich ist Game of Thrones auch zu einem guten Stück Fantasy, nicht zuletzt spielen drei Drachen eine wichtige Rolle in der Serie. Doch auch hier lassen sich die Macher der Show nicht lumpen: was schnell trashig wirken könnte, wird zu einem überzeugenden visual effect und nicht zuletzt das macht Game of Thrones zu einem optischen Hochgenuss.

  1. Die Komplexität!

Klar, eine gute Serie braucht eine gute Handlung – doch mit nur einer guten Handlung geben sich die Produzenten von HBO nicht zufrieden. Anderswo bekommen nur die Protagonisten screen time, bei Game of Thrones hingegen werden auch die Geschichten von scheinbar unwichtigeren und kleineren Charakteren (kleiner im übertragenen Sinn. No offense, Tyrion.) erzählt, und zwar gewiss nicht, um nur Zeit zu füllen. Viel eher, weil sie fast alle irgendwann ihren großen Moment bekommen und somit zumindest eine kleine Strophe im Lied von Eis und Feuer singen dürfen.

  1. Die Zukunft ist ungewiss.

Vorhersehbarkeit ist der Feind der Spannung, das gilt in der Fernsehunterhaltung ebenso wie im wahren Leben. Und dass Game of Thrones mit mittlerweile 26 Emmys ausgezeichnet wurde, zeigt wohl eindeutig, dass es der Show an Spannung nicht mangelt. Doch wie die Serie Spannung erzeugt, das wissen wohl nur die Menschen, die es sich antun, Game of Thrones zu schauen – „antun“ deshalb, weil die Nerven der Fans des Öfteren und meist völlig unerwartet auf eine harte Probe gestellt werden. Man stelle sich nur mal einen gemütlichen Fernsehsonntag vor, in dessen Verlauf dein Lieblingscharakter völlig überraschend getötet wird – oder wichtige Körperteile verliert. Die Vorstellung an sich ist nicht schön, die Vorstellung jedoch, dass eine TV-Serie wie Game of Thrones permanent mit vollkommen unerwarteten Wendungen aufwartet, dafür umso verlockender.

  1. Die Zukunft ist gleich doppelt ungewiss.

Wie anfangs schon erwähnt, basiert Game of Thrones auf der beliebten Buchreihe von George R.R. Martin, einem korpulenten Amerikaner mit Schiebermütze, der mittlerweile das stolze Alter von 67 Jahren erreicht hat – und genau darin sehen viele Fans der Serie das Problem. Zwar schreibt dieser mit Hochdruck an den letzten beiden Büchern, in denen die Geschichten unserer Lieblingscharaktere zu Ende erzählt werden, viele fürchten jedoch, dass der Autor noch vor Vollendung der Werke das Zeitliche segnen könnte. Die Fans der TV-Serie dürfen aufatmen: der Autor hat den Produzenten bereits verraten, wie er sich das Ende vorstellt. Die Leser der Bücher müssen jedoch weiter hoffen und bangen. Doch unabhängig davon, wie es weitergeht – mit einem schlichten Happy End der Geschichte rechnet wohl niemand. Das wäre einfach nicht Martins Stil.

Wie wird der Kampf um den eisernen Thron weitergehen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!

Related posts

Leave a Comment